Informationen zur Deutsche Bank

Die Deutsche Bank wurde im Frühjahr 1870 gegründet und agiert von ihrem rechtlichen Hauptsitz in Frankfurt am Main aus. Die Gründung geht auf eine gemeinschaftliche Initiative von Adalbert Delbrück und Ludwig Bamberger zurück. Sie überzeugten Banker auch aus anderen Ländern sowie einige Unternehmer von der Notwendigkeit eines auf den internationalen Handel spezialisierten Kreditinstitutes. Schon ein Jahr nach der Gründung besaß die Deutsche Bank etwa fünfzig Mitarbeiter. Zeitgleich wurden mehrere Niederlassungen gegründet, zu der auch die German Bank of London gehörte. Expansionen nach Asien erwiesen sich als wenig lukrativ. Als wesentlich wirtschaftlicher erwies sich die Deutsche Übersee-Bank in Südamerika, die 1886 auf den Weg gebracht wurde.

Ein finanziell sehr bedeutender Schritt für die Deutsche Bank war die Übernahme eines in Rumänien ansässigen Erdölunternehmens im Jahr 1903. Einen Namen konnte sich die Deutsche Bank auch als Kreditgeber für den Bau der Bagdad-Bahn machen. Doch die Ära der ausschließlichen Konzentration auf große Industrieprojekte ging zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu Ende. Stück für Stück wurden nun auch Filialen innerhalb Deutschlands gegründet. Parallel wurden enge Kooperationen mit anderen Banken ins Leben gerufen. Dazu gehörten beispielsweise die Oberrheinische Bank und die Hannoversche Bank.

Bereits im Jahr 1925 hatte die Deutsche Bank ein Eigenkapital von 205 Millionen Reichsmark und eine Bilanzsumme von 1,5 Milliarden Reichsmark vorzuweisen. Für das Jahr 2011 wird im Geschäftsbericht eine Bilanzsumme von 1,85 Milliarden Euro angegeben. Auch die Zahl der Mitarbeiter ist rasant gewachsen. Bei der Deutschen Bank standen zu Jahresbeginn 2012 immerhin mehr als 100.000 Menschen als Mitarbeiter unter Vertrag.

Damit gehört die Deutsche Bank zu den Kreditinstituten, die der „Financial Stability Board“ als bedeutsam für das globale Finanzgefüge einstuft. Dazu hat auch beigetragen, dass das Kreditinstitut die Aktienmehrheit an der Deutschen Postbank hält und der Besitzer von Abbey Life, einem großen Versicherungsunternehmen, ist. Mit dem Tochterunternehmen DWS Investment besitzt die Deutsche Bank auch eine der wichtigsten Fondsgesellschaften.

Interessant ist die Eigentumsstruktur der Deutschen Bank. Drei Viertel aller Aktien befinden sich im Besitz von Banken und Institutionen. Ein Viertel verteilt sich auf private Investoren. Die knappe Hälfte der Aktionäre ist in Deutschland beheimatet und ein knappes Drittel innerhalb der EU.

Die Deutsche Bank gehört dem Bundesverband deutscher Banken an und kann dadurch vollständige Einlagensicherheit bei den Anlageprodukten bieten. Hier steht die komplette Palette vom Tagesgeld über das Festgeld bis hin zu Fondsanlagen und Kapital bildenden Versicherungen zur Verfügung. Auch Bausparverträge und Baufinanzierungen können bei der Deutschen Bank abgeschlossen werden.

Die Deutsche Bank bedient mit ihren Angeboten zu Krediten und Konten sowohl gewerbliche als auch private Kunden und hat für den Mittelstand ein spezielles Produktportfolio entwickelt. Der Kunde bekommt hier auch alles, was er für den Handel mit Wertpapieren und Devisen benötigt. Eine Besonderheit besteht in der Fokussierung der Investitionen der betreuten Fonds in umweltfreundliche Projekte.