Informationen zur ING-DiBa

Als rechtlicher Hauptsitz für die ING-DiBa wurde die deutsche Finanzmetropole am Main, Frankfurt, ausgewählt. Dort wurde die Bank im Jahr 1965 gegründet. Zur Gründung trug sie den Namen „Bank für Sparanlagen und Vermögensbildung AG“. Der Zusatz AG gibt Auskunft, dass sie in der Rechtsform einer Aktiengesellschaft gegründet wurde, in der sie auch heute noch agiert. Zu den Initiatoren für die Gründung zählte unter Anderem Georg Leber, dessen Name aus seiner Tätigkeit als Bundesminister der SPD bekannt geworden ist. Er wollte eine Möglichkeit schaffen, den Interessenten Produkte zu bieten, mit denen sie von den Vorteilen der vermögenswirksamen Leistungen profitieren konnten. Diese waren zum Zeitpunkt der Gründung des Vorgängerunternehmens der ING-DiBa gerade eben neu in die Gesetzgebung integriert worden.

Von Beginn an war der Deutsche Gewerkschaftsbund mit 51 Prozent der Aktien mehrheitlicher Eigentümer der ING-DiBa. Das wurde unter Zwischenschaltung der Bank für Gemeinwirtschaft realisiert. Die anderen 49 Prozent der Aktien übernahm im Jahr 1998 die in den Niederlanden ansässige ING Groep. Vier Jahre zuvor musste die Bank nach einer Auseinandersetzung mit der Deutschen Bank den Namen wechseln agierte vorübergehend als „Allgemeine Deutsche Direktbank AG“. Bei einem zweiten Namenswechsel im Jahr 1999 nutzte man die Marke des niederländischen Miteigentümers und ging zur ING-DiBa über, wobei das „DiBa“ im Namen Auskunft über die Tätigkeit als Direktbank gibt.

Durch Aufkäufe anderer Unternehmen wuchs die ING-DiBa an. 1999 verleibte sich die Bank den Mitbewerber Bank GiroTel mit Sitz in Hannover ein. Als riesiges Verlustgeschäft erwies sich der 2002 erfolgte Aufkauf der Degussa Bank Frankfurt, die schon vier Jahre später wieder abgestoßen wurde. In den Jahren 2002 und 2003 gingen die im Besitz des Deutschen Gewerkschaftsbunds befindlichen 51 Prozent der Aktien schrittweise ebenfalls an die ING Groep über, so dass sie nunmehr der alleinige Eigentümer ist. Fast zeitgleich kaufte man den in Nürnberg ansässigen Mitbewerber Entrium Direct Bankers AG auf.

Die ING-DiBa gehört zum Bundesverband Deutscher Banken und kann ihren Kunden über dessen Fond zur Einlagensicherung vollständige Garantien für das angelegte Kapital bieten. Sie wies im Jahr 2003 eine Bilanzsumme von 40.190 Millionen Euro auf, die bis zum Jahr 2010 auf 96.333 Millionen Euro angewachsen ist. Ebenso rasant hat sich die Summe der Kundeneinlagen entwickelt. Für 2003 wurde sie mit 37.006 Millionen Euro angegeben und wird für das Jahr 2010 mit 82.223 Millionen Euro ausgewiesen. Im gleichen Zeitraum konnte die Anzahl der betreuten Kunden von 3,7 Millionen auf 7,1 Millionen gesteigert werden.

Mit ihren rund 2.700 Mitarbeitern bietet die ING-DiBa Girokonten und verschiedene Formen der Anlagekonten an. Der größte Erfolg ist beim Tagesgeld zu verzeichnen. Brokerage-Konten ergänzen das Angebot, zu dem auch Kredite zum Bau und Kauf von Immobilien gehören. Die Kunden der ING-DiBa können deutschlandweit auf etwa 1.200 bankeigene Geldautomaten kostenfrei zugreifen. Außerdem bestehen Kooperationen zum kostenlosen Bargeldbezug mit der VISA-Karte an Fremdautomaten.

Seit Jahren achtet die ING-DiBa darauf, die Kundenwünsche zu erkennen und zu erfüllen und ist deshalb ein sehr verlässlicher Partner. Mehr ING-DiBa Bewertungen auf banklupe.de. Die Bewertung sprechen für sich !