Informationen zur Santander Bank

Der Kaufmann Curt Briechle war es, der im Jahr 1957 im deutschen Mönchengladbach die Gründung des rechtlichen Vorläufers der heutigen Santander Consumer Bank Deutschland auf den Weg brachte. Es agierte anfänglich unter dem Namen „KG Absatzfinanzierung Curt Briechle“. Im Jahr 1968 wurde aus der Kommanditgesellschaft eine Aktiengesellschaft. Zeitgleich erfolgte die Umbenennung in „Bankhaus Centrale Credit AG“. Im Jahr 1987 wurde das Unternehmen von der 1857 gegründeten Banco Santander S.A. aufgekauft. Der neue Eigentümer hat seinen rechtlichen Hauptsitz in der spanischen Stadt Santander, während der deutsche Ableger von Mönchengladbach aus agiert.

Mit der Übernahme wurde das Bankhaus in „CC-Bank AG“ umbenannt. Von 1988 bis 1996 befand sich die Hälfte der Aktien der heutigen Santander Consumer Bank Deutschland in den Händen der Royal Bank of Scotland. In Jahr 2002 gab es die erste Fusion mit der Kölner AKB Bank. 2003 folgte die Fusion mit der in Frankfurt ansässigen Santander Direkt Bank AG. Damit war ein weiterer Namenswechsel zu „Santander Consumer CC Bank“ verbunden. Seit 2006 nutzt die Bank die offizielle Bezeichnung „Santander Consumer Bank AG“.

Im Jahr 2008 übernahm die Santander Bank von der Royal Bank of Scotland den Geschäftszweig der Konsumkredite. Damit wurde die Santander Bank auch zum Besitzer der Marke „ComfortCard“. Das Jahr 2009 brachte der Bank eine weitere Fusion mit der in Hannover ansässigen „GE Money Bank GmbH“. Bereits ein Jahr später konnte das Geschäft mit den privaten Kunden von der „Skandinavska Enskilda Bank AG“ übernommen werden.

Im Geschäftsbericht des Jahres 2010 weist die Santander Bank eine Bilanzsumme von 31,5 Milliarden Euro auf. Sie verzeichnete Einlagen von Kunden in Höhe von 22,5 Milliarden Euro. Die ausgereichten Kredite machten im Jahr 2010 ein Volumen von rund 20 Milliarden Euro aus. Die mehr als sieben Millionen Kunden der Santander Consumer Bank werden von fast 5.000 Mitarbeitern betreut. Dabei wird die Kombination aus dem Tafelgeschäft in mehr als 400 deutschen Filialen mit den Leistungen einer über das Internet agierenden Direktbank angeboten.

Die Santander Consumer Bank arbeitet auf der Basis einer Vollbanklizenz und ist Mitglied im Bundesverband deutscher Banken. Die daraus schlussfolgernde Zugehörigkeit zu dessen Einlagensicherungsfonds sorgt für umfassende Garantien für das von den Kunden bei der Santander Bank deponierte Geld. Möglich ist der Vermögensaufbau bei der Santander Bank über das Tagesgeld und das Festgeld genauso wie über Fondssparpläne und Versicherungen. Auch Sparbriefe mit festen Zinsen können hier abgeschlossen werden.

Beim Kreditgeschäft der Santander Bank reich die Palette von den Konsumkrediten über Fahrzeugfinanzierungen bis hin zur Darlehen für den Hauskauf oder Hausbau. Für die Fahrzeugfinanzierungen bestehen feste Kooperationen mit rund 21.000 Händlern. Die Konsumkredite können bei knapp 25.000 Händlern beantragt werden. Die Santander Bank bietet Girokonten an und gibt an ihre Kunden Kreditkarten heraus. Damit kann beispielsweise an den fast 3.000 Geldautomaten von CashPool Bargeld bezogen werden.