Informationen zur Volkswagen Bank

Die Volkswagen Bank, kurz auch VW Bank genannt, hat ihren Namen vom Mutterunternehmen bekommen, bei dem es sich tatsächlich um das gleichnamige Unternehmen des Fahrzeugbaus handelt. Der VW Konzern gründete im Jahr 1949 die „Volkswagen Finanzierungsgesellschaft mbH“, deren Aufgabe darin bestand, die Anzahl der verkauften Fahrzeuge bei VW zu steigern, indem man den potentiellen Käufern gute Kreditangebote unterbreitete. Die Finanzierungsgesellschaft von VW war es auch, die im Jahr 1966 Pionierleistungen auf dem Gebiet des Fahrzeugleasings erbrachte.

Im Jahr 1997 verzeichnete die Volkswagen Bank im Direktvertrieb ihrer Produkte bereits 185.000 Kunden. Da sie inzwischen nicht nur Kredite für die Fahrzeuge des Mutterkonzerns, sondern auf Grund einer zwischenzeitlich erteilten Vollbanklizenz auch Anlageprodukte anbot, konnte sie mit Einlagen in Höhe von 3,2 Milliarden Euro aufwarten. Aktuell beträgt die Bilanzsumme der Volkswagen Bank rund 32,8 Milliarden Euro, die von etwa 630 Mitarbeitern verwaltet werden. Zum Jahresende 2010 konnte sie auf mehr als 1,8 Millionen Verträge zur Finanzierung verweisen. Zum gleichen Zeitpunkt wird die Anzahl der betreuten Kunden mit mehr als einer Million angegeben. Dazu trägt entscheidend auch die Volkswagen Bank direct bei, die von der VW Bank als eigenständiger Geschäftszweig geführt wird.

Seit 1999 bietet die Volkswagen Bank ihren Kunden auch Hypotheken an. Ihr Produktportfolio umfasst neben dem Girokonto für private und geschäftliche Kunden auch verschiedene Anlageformen. Dazu zählen sich das Tagesgeld und das Festgeld. Eine gute Palette an Versicherungen wird von der VW Bank ebenfalls offeriert, wobei es keine Einschränkungen auf Policen rund um die Absicherung von Fahrzeugen gibt.

Die Volkswagen Bank gehört zu den Direkt- und Onlinebanken, die sich schon sehr früh den technischen Neuerungen gestellt haben. Vom „WAP-Banking“ können die Kunden der VW Bank zum Beispiel schon seit dem Jahr 2000 Gebrauch machen. Seit 2001 gibt es mit den Giro@home ein reines Onlinekonto, über das alle üblichen Geldtransfers erledigt werden können. Beginnend mit dem Jahr 2002 können über die Volkswagen Bank auch Wertpapierdepots mit Handelsfunktionen eingerichtet werden. Im Jahr 2004 erweist sich die VW Bank erneut als Vorreiter, denn sie bietet ihren Kunden als erstes Kreditinstitut Deutschlands die Nutzung eines mobilen TAN-Generators an.

2008 erweist sich die Volkswagen Bank als sehr erfinderisch bei der Gewinnung neuer Kunden für ihre Anlageprodukte. Insbesondere betroffen sind die Festgeldkonten, speziell das Feldgeld mit der Bezeichnung „Super Zins“. Hier sucht man sich mit LIDL und Kaufland Partner im Bereich des Handels.

Entscheidet sich ein Kunde für eine Geldanlage bei der Volkswagen Bank, die dafür auch förderfähige Versicherungen anbietet, kann er sich auf eine Kombination aus der gesetzlich vorgeschriebenen und einer freiwilligen Einlagensicherung verlassen. Dazu gehört die VW Bank sowohl der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken als auch dem Einlagensicherungsfond des Bundesverbands deutscher Banken an. Wer sich hier genauer informieren möchte, der bekommt auf der Homepage der VW Bank eine komplette Broschüre zum Download angeboten.