Informationen zur barclaycard

Die barclaycard ist eine Marke der Barclays PLC. Die Geschichte des Unternehmens lässt sich bis ins Jahr 1690 recherchieren. Es waren Mitglieder der Glaubensgemeinschaft der Quäker, die für die Gründung des Bankhauses in London gesorgt haben. Seit 1736 agiert das Unternehmen unter dem Namen Barclay Bank. 1967 sorgte diese Bank für einen Rekord. Sie war weltweit die erste Bank, die eine „ATM“ betrieb. Das Kürzel steht für „Automated Teller Machine“ und wird im Englischen für den Geldautomaten verwendet.

Die Universalbank hat ihren rechtlichen Hauptsitz in London und beschäftigt weltweit mehr als 140.000 Mitarbeiter. Sie erwirtschafteten im Jahr 2011 einen Umsatz von rund 32.300 Milliarden Euro, was das Unternehmen zu einer der bedeutendsten Banken der Welt macht. Die barclaycard ist eines der wichtigsten Produkte der Bank, das weltweit angeboten wird. Der Startschuss dafür fiel im Jahr 1966. Damit war die barclaycard die erste Kreditkarte, die in Großbritannien genutzt werden konnte.

Allein im Vereinigten Königreich werden aktuell weit über acht Millionen Kunden für die barclaycard verzeichnet. Das Unternehmen selbst gibt an, weltweit rund 21 Millionen Kunden für die Kreditkarte zu haben. Ausgegeben wird die barclaycard in mehr als sechzig Ländern, zu denen auch Deutschland gehört. Die deutsche Niederlassung von barclaycard befindet sich in Hamburg und wurde im Jahr 1991 ins Leben gerufen. Inzwischen konnte man mehr als 1,3 Millionen deutsche Kunden für die barclaycard begeistern. Damit platziert sich das Unternehmen auf dem zweiten Rang in der Liste der wichtigsten Kreditkartenherausgeber in Deutschland, was auch daran liegen dürfte, dass barclaycard sowohl die Varianten MasterCard und VISA Card als auch Maestro-Card heraus gibt.

Die Kreditkarten von barclaycard sind insgesamt in sieben verschiedenen Varianten zu bekommen. Darunter befindet sich auch eine Kreditkarte, bei der der Nutzer einen aktiven Beitrag zum Schutz der Umwelt und des Klimas leisten kann. Sie ist unter der Bezeichnung „BarclayCard Green“ erhältlich. Wer damit seine Einkäufe bezahlt, der sollte wissen, dass ein halbes Prozent der Umsätze in Programme zum Klimaschutz gegeben wird.

Mit seinen Angeboten für Kreditkarten kann barclaycard die privaten und gewerblichen Kunden gleichermaßen gut bedienen. Eine Eigenheit der barcleycard liegt beim „Revolving Credit“. Das bedeutet, dass diese Karten über eine Kreditfunktion verfügen, die mit dem Dispo-Kredit auf einem Girokonto vergleichbar ist. Wer diese Funktion nutzen möchte, muss eine monatliche Mindestsumme des in Anspruch genommenen Kreditrahmens zurück zahlen, die bei zwei Prozent liegt, aber mindestens einen Betrag von 15 Euro ausmachen muss.

Von barclaycard werden auch spezielle Kreditkarten heraus gebracht, wie das Beispiel der „FIFA WM 2006 Master Card“ beweist. Das Angebot der barclaycard wird über B2B-Partnerschaften als zweite Vertriebsschiene realisiert. Zu den wichtigsten Partner zählen hier die zur edeka-Gruppe zählende Handelskette „Netto“ sowie die Fluggesellschaft „British Airways“ und das amerikanische Vertriebsnetz von „Amway“. Auch Joint Ventures sowie Co-Branding werden von barclaycard zur Gewinnung neuer Vertriebspartner und Kunden regelmäßig und erfolgreich genutzt.